Hauptgebäude mit Park

Klosteranlage

Die Kirche und der Konvent mit seinen Nebengebäuden gehört zu am besten erhaltenen zisterziensischen Klosteranlagen in der Schweiz.

Die wechselvolle Geschichte des Klosters hat trotzdem Spuren hinterlassen. So wurde z.B. das Höngg-Haus auf der Westseite des Kreuzgangs im 19. Jahrhundert wegen seines schlechten baulichen Zustandes abgerissen. Mittlerweile bestehen wiederum Pläne, die Klosteranlage baulich wieder zu schliessen.

Die Park- und Gartenanlagen sowie frühere Wirtschaftsgebäude ergänzen das Ensemble. Das Beispiel der Löwenscheune zeigt, wie einerseits die historische Bausubstanz erhalten werden kann und gleichzeitig eine moderne Nutzung (als Cafeteria und Mensa) möglich gemacht werden kann.

Kreuzgang

Der gut erhaltene Kreuzgang mit seinen romanischen (Nordseite) und gotischen Masswerken gibt einen guten Eindruck von der einstigen klösterlichen Stille, welche das Leben in diesen Mauern prägte. Ein Raum der Meditation der gleichzeitig eine Verbindungsfunktion hatt zwischen der Klosterkirche und den angrenzenden Konventsgebäuden.

Glasmalereien

Besonders wertvoll ist der Glasscheibenzyklus im Kreuzgang. Private Stifter, befreundete Klöster aber auch die eidgenössichen Kantone haben dem Kloster diese bedeutenden Kabinettscheiben gestiftet. Die frühesten Zeugnisse stammen aus dem 13. Jahrhundert.

Kreuzgang mit Glasmalereien

Marienkapelle

Die Marienkapelle ist eigentlich das älteste sakrale Gebäude auf der Limmathalbinsel, diente sie doch als provisorisches Gotteshaus bis zur Fertigstellung der Kirche. Unter Abt Schmid wurde diese zusammen mit den Gebäuden um den Abtshof baulich in die Konventsanlage integriert.

Abteien

Nebst dem ehemaligen Dormitorium, das der Schule heute als Midiothek dient gehören die beiden Abteien zu den Schmuckstücken des Klosters. Abt Schmid liess im Zuge des Aus- und Umbaus des Klosters für sich eine eigene Wohnung mit repräsentativer Ausstattung einrichten. Diese Wohnung und die darunterliegende des Priors wurden später auch noch mit Kachelöfen ausgestattet.

Kalefaktorium

Kirche und Konventräumlichkeiten waren im Mittelalter unbeheizt. Das Kalefaktorium machte hier die Ausnahme, wurde dieser Raum doch mit einem Hypocaust beheizt. Spuren dieser Nutzung finden sich an Decke und Wänden. Das Kalefaktirium diente als Badstube und Krankenbehandlungszimmer.

Brudersaal

Dieser grosszügige Raum, der gleichzeitig eine Verbindung zum Novizentrakt darstellt, diente zur Verrichtung handwerklicher Arbeiten und ist heute ein Aufenthaltsraum für Schüler*innen.